Praktische Philosophie: Was machen wir eigentlich ohne unser Handy?

Im Praktische-Philosophie-Unterricht der Klasse 8(a/d) von Frau Islak haben wir uns zuerst mit unserem Handykonsum beschäftigt. Dabei haben wir darüber gesprochen, wie viel Zeit wir täglich am Handy verbringen und ab wann Nutzung zur Sucht werden kann. Außerdem haben wir uns mit versteckten Kostenfallen in Spielen wie Brawl Stars auseinandergesetzt.

Im Kurs stellten wir uns eine wichtige Frage: Was können wir eigentlich mit unseren Freunden machen, wenn wir weniger am Handy sein wollen? Wir können ja nicht immer zu jemandem nach Hause gehen. Deshalb haben wir uns sogenannte Third Places in Wuppertal ausgesucht, an denen wir uns treffen können, wenn wir nicht am Handy sind, zum Beispiel ein Fußballfeld, die Bibliothek oder ein Jugendzentrum.

Dabei haben wir herausgefunden, wie viel man eigentlich auch ohne Handy mit seinen Freunden machen kann. Man muss dafür nicht jedes Mal Geld ausgeben. Wir können Spiele spielen, reden, Hausaufgaben machen oder einfach Zeit miteinander verbringen.

Wir als Schüler*innen haben durch dieses Thema erkannt, dass viele von uns einen sehr hohen Handykonsum haben, der schon in Richtung Sucht geht. Das ist nicht gut, weil wir dadurch unsere Hobbys, Freundschaften und Freizeit nicht richtig nutzen und stattdessen sehr viel Zeit am Handy verbringen.

Durch dieses Thema im Praktische-Philosophie-Unterricht haben wir gelernt, dass wir nicht nur am Handy sein müssen, sondern auch viele andere Dinge gemeinsam unternehmen können. Unsere Steckbriefe können alle Schüler:innen im Schaukasten der 1. Etage lesen.

Von Basma Haji, 8D