RS Hohenstein
© Realschule Hohenstein 2018

Zeitzeugen aus der Zeit der NS-

Diktatur: Dr. Wolfgang Kotek

Am Dienstag, 28.10.2014, konnten wir im Rahmen eines "Zeitzeugen- Projektes" einen besonderen Gast in unserer Schule begrüßen: Dr. Wolfgang Kotek, geb. 1930 in Wuppertal, nun als pensionierter Arzt in den Niederlanden lebend, der uns gemeinsam mit seiner Frau besuchte und vor Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 10 anhand von persönlichen Fotos und Zeitdokumenten von seiner Flucht vor den Nazis erzählte. Der mittlerweile 84-Jährige erinnert sich noch sehr genau an seine Kindheit in Wuppertal und das Verhalten der Menschen während der NS- Diktatur. Viele Schüler und Schülerinnen waren erschüttert zu hören, wie demütigend Juden behandelt wurden. "Man hat mir als Kind ins Gesicht gespuckt, und das waren keine Kinder, sondern Erwachsene. Man hat mich über die Straße geschleift, nur weil ich Jude war", berichtete Wolfgang Kotek, wobei er auf seine Narbe am Arm zeigt, die ihn nach wie vor an dieses schreckliche Erlebnis erinnert. gespannt hören die Schüler zu Nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 gelang ihm die Flucht aus Deutschland. Er überlebte den Holocaust mit einer falschen Identität in 14 verschiedenen Pflegefamilien in den Niederlanden. Dr. Kotek beendete seinen Vortrag mit einer Aufforderung an die Schüler und Schülerinnen: "Verbessert die Welt und fangt bei euch selbst an!" Alle waren sehr beeindruckt von der Begegnung mit Herrn Kotek, seiner Bereitschaft, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen, diese zur Diskussion zu stellen, von seinem Humor und seinem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen.
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Zeitzeugen aus der

Zeit der NS-

Diktatur: Dr.

Wolfgang Kotek

Am Dienstag, 28.10.2014, konnten wir im Rahmen eines "Zeitzeugen-Projektes" einen besonderen Gast in unserer Schule begrüßen: Dr. Wolfgang Kotek, geb. 1930 in Wuppertal, nun als pensionierter Arzt in den Niederlanden lebend, der uns gemeinsam mit seiner Frau besuchte und vor Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 10 anhand von persönlichen Fotos und Zeitdokumenten von seiner Flucht vor den Nazis erzählte. Der mittlerweile 84-Jährige erinnert sich noch sehr genau an seine Kindheit in Wuppertal und das Verhalten der Menschen während der NS-Diktatur. Viele Schüler und Schülerinnen waren erschüttert zu hören, wie demütigend Juden behandelt wurden. "Man hat mir als Kind ins Gesicht gespuckt, und das waren keine Kinder, sondern Erwachsene. Man hat mich über die Straße geschleift, nur weil ich Jude war", berichtete Wolfgang Kotek, wobei er auf seine Narbe am Arm zeigt, die ihn nach wie vor an dieses schreckliche Erlebnis erinnert. gespannt hören die Schüler zu Nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 gelang ihm die Flucht aus Deutschland. Er überlebte den Holocaust mit einer falschen Identität in 14 verschiedenen Pflegefamilien in den Niederlanden. Dr. Kotek beendete seinen Vortrag mit einer Aufforderung an die Schüler und Schülerinnen: "Verbessert die Welt und fangt bei euch selbst an!" Alle waren sehr beeindruckt von der Begegnung mit Herrn Kotek, seiner Bereitschaft, die eigene Lebensgeschichte zu erzählen, diese zur Diskussion zu stellen, von seinem Humor und seinem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen.